Donnerstag , 6 August 2020
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Ade, Fußball – Der nächste Weltmeister nimmt den Hut

Vor sechs Jahren noch Weltmeister, heute Fußball-Rentner. Vor einigen Tagen verabschiedete sich Andre Schürrle mit nur 29 Jahren vom Profi-Fußball, nun zieht sein ehemaliger Teamkollege Benedikt Höwedes nach. Mit 32 Jahren ist Schluss mit Profi-Fußball. Anfragen hatte es einige gegeben, doch letztendlich entschied der ehemaliger Schalker: Aus und vorbei, ich hänge meine Fußballschuhe an den Nagel.

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Mit Benedikt Höwedes auf der linken Abwehrseite wollen wir Weltmeister werden? Die Skepsis war groß, als das Turnier 2014 in Brasilien begann. Dass Bundestrainer Joachim Löw den damals 26-jährigen Höwedes auf die linke Seite beorderte, konnten nicht viele verstehen. Der Schalker aber tat genau das, was Löw sich von ihm versprochen hatte. Er fightete um jeden Ball, steigerte sich von Spiel zu Spiel und ließ die großen Gegenspieler schier verzweifeln. Am 13. Juli 2014 reckte Höwedes den goldenen WM-Pokal in die Höhe. Er hatte keine einzige Minute des Turniers verpasst und sich in die Herzen der Fans gespielt, mehr ging nicht. Im Finale hatte er zudem die argentinische Star-Offensive in Schach gehalten. Es war der absolute Höhepunkt einer Karriere, die in Haltern begonnen hatte. 2001 schlug er seine Zelte in Gelsenkirchen auf, fortan lief er nur noch für Königsblau auf. Stolze 16 Jahre lang trug er das Trikot der Knappen und wuchs zu einer echten Vereinslegende heran.

Tedescos Degradierung 2017

Als Schalke-Trainer Domenico Tedesco mitteilte: Höwedes, mein Kapitän, kann gehen, ich plane nicht mehr mit ihm, war das Entsetzen bei den Fans groß. Er verjagte Höwedes und zog den Zorn der Anhänger auf sich. Der Verteidiger schloss sich Juventus Turin an, von 2018 bis 2020 schnürte er seine Schuhe für Lokomotive Moskau, wo er wie gewohnt überzeugen konnte. Sein Vertrag in Russland lief kürzlich aus, Höwedes gilt als vereinslos. Also Angebote anhören und die fußballerische Zukunft ab September planen? Das wäre die eine Alternative gewesen, doch der 32-Jährige entschied sich für die zweite: Das frühe Karriereende. Mit einem Entschluss hat auch die Corona-Krise etwas zu tun, denn die Motivation, im reifen Fußballeralter noch einmal in einem vollen Stadion aufzulaufen, ist aktuell nicht gegeben. Was Höwedes nun vor hat? Vor allem eines: Die neu gewonnene freie Zeit mit seiner Familie verbringen.

Der nächste frühe Karriereende

„Ich hatte einige Anfragen aus dem In- und Ausland, aber ich wollte mich nicht mehr abhängig machen von den Entscheidungen anderer. Ich wollte jetzt einen Schlussstrich ziehen. Ich merke natürlich, dass ich länger brauche, um zu regenerieren." Das könne er aber noch „mit meiner Erfahrung ausgleichen. Aber ich war vor Kurzem mit meiner Frau und Kind mit einem Campingbus in Südfrankreich unterwegs. Da habe ich gemerkt, wie krass es mich erfüllt hat, meinen Sohn hautnah zu erleben. Da wurde Fußball plötzlich so unwichtig für mich. Es hört sich vielleicht doof an, weil ich unheimlich vom Fußballgeschäft profitiert habe, aber: Geld ist mir nicht wichtig. Teure Uhren und Autos passen nicht zu meinem Lebensstil.“ Nach Andre Schürrle verabschiedet sich nun also ein zweiter Weltmeister in recht jungen Jahren vom Profigeschäft. Wohl denen, die sich mit 30 Jahren ohne finanziellen Sorgen auf die Zeit mit der Familie freuen können.

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