Mittwoch , 21 Oktober 2020
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Streitpunkt Alkoholverbot: Nicht alle Klubs sind begeistert vom neuen DFL-Konzept

Es war ein entscheidender Tag, der am Dienstag für DFL-Geschäftsführer Christian Seifert begann. Er wusste: Die Eckdaten, die wir für das Konzept zur neuen Saison ausgearbeitet haben, müssen nun von den 36 Profiklubs abgesegnet werden. Die große Frage „Wie können wir wieder einige Fans in die Stadien lassen?“ schwebte über den Verhandlungen. In manchen Punkten war man sich einig, in einem eher weniger.

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Schon bevor die Vertreter der Erst- und Zweitligisten zur Versammlung gekommen waren, wussten sie, welche vier Punkte auf der Agenda stehen würden. Nummer Eins war schnell abgehandelt, alle Vereine sprachen sich dafür aus: Die Personalisierung der Tickets, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Etwas mehr Diskussionsbedarf herrschte beim Verbot von Auswärtsfans (bis zum 31. Oktober), doch auch hier sprach sich die klare Mehrheit dafür aus. Keine Stehplätze? Das gefällt zwar nicht allen, doch auch dieser Punkt wurde letztendlich abgesegnet. Bleibt noch die vierte Idee der DFL, die besagt: Bis Ende Oktober werden in den Stadion Deutschland keinerlei alkoholischen Getränke ausgeschenkt! Das mag im ersten Moment logisch klingen, wieso also haben sich manche Klubs nicht dafür ausgesprochen? Die Argumente, die zum Beispiel Eintracht Frankfurt hervorbrachte, sind jedoch stichhaltig. Die SGE befürchtet: Ein Alkoholverbot ruft viel mehr Risiken hervor, als der Ausschank im Stadion!

Wie vernünftig sind die Fans?

„Wir haben gegen das Alkohol-Verbot votiert, weil wir keinen Sinn darin sehen, dass die Fans bis zu den Stadiontoren Vollgas geben, in dem Wissen, dass sie für die nächsten Stunden während des Spiels nicht mal ihr Stadionbier bekommen.“, so Axel Hellmann. Er fürchtet also, dass die Anhänger stark alkoholisiert erscheinen könnten und somit keinen Wert mehr auf die geforderten Abstände legen. Mit dieser Meinung stehen die Adler nicht alleine da, denn die DFL stellte die einzelnen Abstimmungsergebnisse online. Für personalisierte Tickets waren alle 36 Klubs. Bei verbotenen Gästefans hieß es 29:4 bei drei Enthaltungen. Den vorläufigen Wegfall von Stehplätzen bejahten 25 Klubs, sieben waren dagegen, dazu kommen vier Enthaltungen. Das Thema Alkoholverzicht wurde am kontroversesten diskutiert, denn hier soll das Ergebnis mit 19:14 sehr knapp gewesen sein. Neben Frankfurt stimmten unter anderem Mainz, Augsburg und Düsseldorf dagegen. Eine Alkoholkontrolle vor dem Einlass soll es laut Seifert nicht geben.

Fan-Bündnis wünscht sich Vertrauen

„Wir haben in den letzten Monaten gesehen, dass wir den Fans Vertrauen schenken können", sagte der DFL-Boss. Steht dieses Vertrauen auf wackeligen Beinen? Das Fan-Bündnis „Unsere Kurve“ jedenfalls kann die Ansicht von Axel Hellmann nur bedingt verstehen. „Dass bei den Fans alle Hemmungen fallen, da muss ich widersprechen. Fans sind mehr als Biertrinker, und ohnehin haben wir es mit grausamen Veranstaltungen mit wenigen Fans zu tun. Man sieht die Fans zu sehr als Problem an, statt als Möglichkeit oder Lösung.“ Einige Reaktionen in den sozialen Netzwerken haben jedoch auch gezeigt, dass für viele der Stadionbesuch nur mit dem ein oder anderen Bier Sinn macht. Ob die Fans tatsächlich in alkoholisiertem Zustand vor den Stadien auftauchen werden, wird sich zeigen. Noch muss sich die Politik mit dem Konzept der DFL beschäftigen und entscheiden, wie viele Fans am 18. September auf den Tribünen sitzen werden.

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