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Zieht die Liga an einem Strang? Rettig wünscht sich solidarisches Vorgehen in der Krise

Aktualisiert Jul 2020

Die Corona-Krise und der Profifußball, zwei Dinge, die sich nur schwer miteinander vereinen lassen. Auch die 1. Bundesliga wird von den wirtschaftlichen Folgen hart getroffen. Nicht wenige forderten ein generelles Umdenken, dem möchte sich die DFL mit ihrer „Task Force Profifußball“ auch stellen. Andreas Rettig macht sich schon länger für einige Veränderungen stark und hofft, dass die Liga sie gemeinschaftlich akzeptiert.

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Im Mittelpunkt der Diskussion steht natürlich das liebe Geld. Die Verteilung der Finanzen wird nicht von wenigen Fans als ungerecht angesehen, so auch von Rettig. „Wir müssen wieder zurück zum Schwerpunkt der sportlichen Integrität der Wettbewerbe und zur gesellschaftlichen Relevanz. Zu überlegen wäre ein Bonus für die Vereine, die der sportpolitisch gewollten 50+1-Regel Rechnung tragen. Dass diese Klubs bessergestellt werden, da sie bewusst und aus gesellschaftspolitischer Überzeugung auf Möglichkeiten verzichten, Kapital zu generieren, was sportpolitisch gewollt ist. Die momentane ungleiche Verteilung treibt die Klubs Investoren in die Arme. Du kriegst immer mehr Geld aus dem Topf, je besser du dich platzierst. Das führt zu dem Rattenrennen, das wir kennen: Du musst mehr Gelder generieren, damit du an diese Fleischtöpfe kommst … Das System befördert genau diese falschen Anreize und schafft eine Hasardeur-Mentalität zum Beispiel in der Einkaufspolitik, gerade im Abstiegskampf, sie treiben einen Manager dazu, unvernünftige Dinge zu tun.“

Fußball im Wandel

Auch die TV-Gelder stehen nicht zum ersten Mal im Fokus, die kleineren Klubs kritisieren, dass die großen Teile stets den Vereinen zugesprochen werden, die ohnehin auf den stabilsten wirtschaftlichen Beinen stehen. Die großen Teams wiederum klagen: Müssen wir auf Gelder verzichten, sind wir international weitaus weniger konkurrenzfähig als die Spitzenmannschaften aus England oder Spanien. Der Grat, das weiß auch Rettig, ist ein schmaler. „Wenn am Ende eine Mehrheit sagt, wir wollen dem Diktat der internationalen Wettbewerbsfähigkeit alles unterwerfen, okay, dann braucht aber auch keiner mehr wehzuklagen. Aber wenn ich als Ziel gesellschaftliche Verantwortung und Integrität des Sports definiert habe, kann ich der Task Force sagen, sie soll sich diese Gedanken machen. Dann muss ich die besten Leute aus allen Bereichen holen, die helfen können, aber kein Eigeninteresse haben.“ Auch die kommenden Diskussionen rund um die zugelassenen Zuschauer im Stadion spricht er an.

Warnung an Bayern und Dortmund?

Die DFL hat ein 41-seitiges Konzept entworfen, das ab dem Saisonstart am 18. September regeln soll, wie viele Zuschauer wieder auf die Tribünen dürfen. Dieses Werk konzentriert sich vor allem auf Sicherheitsabstände und Infektionszahlen. Diese sollen nämlich ausschlaggebend sein, wie hoch die Auslastung sein darf. Streitpunkte sieht Rettig in den unterschiedlichen gesundheitlichen Zuständen der Bundesländer. Dürfen in Bayern auf Grund hoher Zahlen nur 10% ins Stadion, gilt das auch für Bremen. Auch, wenn die Zahlen dort wesentlich niedriger sind. „Es kann sich nur nach dem Schwächsten ausrichten. Wenn am Ende nur 15 Prozent ins Stadion dürfen, dann ist es halt für alle so, auch wenn woanders mehr Zuschauer ins Stadion dürften.“ Ob Rettig nach seinen Worten mit Gegenwind zu rechnen hat? Er vermutet: Ja. Und schickt daher gleich eine Botschaft an die vermuteten Personen: „Ich hoffe auf die Altersmilde von Herrn Rummenigge und Herrn Watzke.“

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