Dienstag , 7 Juli 2020
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BlackOutTuesday: Der Sport stellt sich gegen Rassismus

Politik hat im Sport nichts zu suchen! Normalerweise können sich mit diesem Credo alle anfreunden, doch in diesen Tagen nutzt der Profisport seine Strahlkraft, um auf eine schlimme Form des höchsten Rassismus aufmerksam zu machen. Ereignet hat sich der Vorfall, der in der Sportwelt nun thematisiert wird, in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Am 25. Mai zeigte uns ein Geschehnis in den USA, wie stark der Rassismus noch immer verbreitet ist. Der 46-jährige Amerikaner George Floyd war vor gut einer Woche in eine Polizeikontrolle geraten und dabei zu Tode gekommen. Mehrere Handyvideos zeigten die willkürliche Vorgehensweise der Polizisten, die ihn grundlos töteten. Die Beamten knieten so lange auf den Nacken des unbewaffneten Mannes, bis dieser verstorben war. In den USA löste dieser Vorfall Proteste aus, die sogar das Ausrufen eines Notstandes nach sich zogen. Nicht zum ersten Mal begegnete den USA ein rassistischer Vorfall im Polizeidienst. Auch in Europa war man schockiert ob der Diskriminierung, die einem Unschuldigen das Leben gekostet hatte. Auch in der Sportwelt sorgte dieser Vorfall für Bestürzung, schließlich erlebt man auch in Stadien nach wie vor traurigen Rassismus. Zu Ehren George Floyds fand man sich in den sozialen Netzwerken gestern zum sogenannten BlackOutTuesday zusammen.

Auch die Bundesliga protestiert

Sportler, Vereine oder Funktionäre verzichteten auf das Absetzen von geplanten Posts und entschieden sich gemeinschaftlich dafür, ein schwarzes Bild zu posten. So sollte klargestellt werden: Die Menschen sind alle gleich. Auch zahlreiche Prominente außerhalb der Sportwelt beteiligten sich an dieser Aktion. Schon einige Tage zuvor sorgte der schlimme Vorfall in der Bundesliga für Bestürzung. Einige Profis drückten ihre Anteilnahme aus, so zum Beispiel der Gladbacher Stürmer Marcus Thuram, der sein Tor mit einem knieenden Jubel feierte. Der Schalker Weston McKennie trug eine Binde mit der Aufschrift „Justice for George Floyd“. Sein Dortmunder Kollege Jadon Sancho zeigte sich ebenfalls mit diesem Spruch. Der DFB war nicht begeistert ob dieses Statements, denn politische Statements werden nicht gerne gesehen. McKennie berichtete nach der Partie auf Schalke, dass Schiedsrichter Felix Zwayer ihn darum gebeten hatte, die Binde abzunehmen, dies jedoch lehnte McKennie ab. Welche Konsequenzen erwarten die beiden?

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Warnung oder Strafe?

„Wenn ich die Konsequenzen dafür tragen muss, dass ich meine Meinung äußere, meine Gefühle äußere, für das aufstehe, an das ich glaube, dann muss ich das tun. Es wäre großartig zu sehen, wenn auch weiße Fußballer demnächst mitmachen und auf dem Feld ein Zeichen setzen. Niemand sollte sich davor scheuen, seine Stimme zu erheben. Es ist nämlich völlig egal, ob Weißer oder Schwarzer – die Botschaft bleibt die gleiche. Es gibt eine Regel in der Liga, dass du keine politischen Botschaften verbreiten sollst. Wenn du dies wirklich als politische Botschaft sehen willst, dann weiß ich nicht, was ich sagen soll. Die Liga predigt immer: Sag nein zu Rassismus. Also dachte ich, das wäre kein Problem.“, so McKennie nach seiner Aktion. Der DFB-Kontrollausschluss prüft in diesen Tagen, ob den Spielern eine Strafe droht. Es scheint wahrscheinlich, dass es bei einer Ermahnung bleibt. In Anbetracht der Tragweite wäre jedoch auch das ein klares Eigentor.

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