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Hoffenheim trennt sich von Coach Schreuder – wer übernimmt?

Aktualisiert Jun 2020

Viele Trainerentlassungen kündigen sich im Vorfeld an, doch die Trennung zwischen Alfred Schreuder und 1899 Hoffenheim überrascht die Bundesliga. Der Holländer ist ab sofort nicht mehr Übungsleiter im Kraichgau. Zwischen ihm und dem Klub soll es unüberbrückbare Differenzen bezüglich der Zukunftsplanung gegeben haben. Wie lange benötigt die TSG, um einen Nachfolger zu präsentieren und wer könnte in die Bresche springen?

Vor wenigen Tagen kam Hoffenheim zu einem 2:2 bei Fortuna Düsseldorf, zuvor feierte man einen 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln. Die Saisonziele lagen in absoluter Reichweite, der Rückstand auf den europäischen Platz 6 ist gering und in nur einem Spiel aufzuholen. Eigentlich wirkte es, als hätte man mit Alfred Schreuder zu Beginn der Saison den absolut richtigen Trainer verpflichtet. Plötzlich aber platzte die Bombe: Hoffenheim und Schreuder gehen ab sofort getrennte Wege! Am Montag saßen der Ex-Coach und Manager Alexander Rosen lange beisammen und mussten am Ende ihres mehrstündigen Gesprächs feststellen: Unsere Vorstellungen decken sich nicht mehr. Die Differenzen bezüglich der künftigen Ausrichtung des Klubs seien zu verschieden. Der Zeitpunkt der Trennung überrascht, doch wie Rosen bestätigte, war zuvor keinesfalls damit zu rechnen gewesen. Nach der Partie in Düsseldorf entschieden sich beide Parteien dann zu einem klärenden Gespräch.

Schreuder schon 2019 unzufrieden

„Am Wochenende nach dem Spiel kam eine große Dynamik rein, die uns letztlich zu dem gemeinsamen Entschluss kommen ließ, nach Saisonende einen neuen Cheftrainer zu installieren. Es war nicht das eine Thema, die Dynamik ist nicht anhand eines Themenbereichs zu definieren.“ Die Worte von Alexander Rosen lassen vermuten, das Schreuders Unzufriedenheit nicht von heute auf morgen reifte. Als Schreuder nach Sinsheim kam, hatten gerade einige Leistungsträger den Klub verlassen, der Kader machte einen wenig durchdachten Eindruck. Als Favorit auf Europa galt die TSG nicht unbedingt, der Start war äußerst durchwachsen. Dennoch sprach Rosen seinem Trainer das Vertrauen aus. Das trug Früchte, denn plötzlich eilte die Mannschaft von Sieg zu Sieg, eine wirkliche Konstanz über die gesamte Saison hinweg aber spielte sich nie ein. Das Verhältnis zwischen Schreuder und der Mannschaft, so Rosen, sei stets intakt gewesen. Taktik und Kadergröße, diese Punkte hatte der Niederländer aber wohl zu beanstanden.

Scheitert die TSG nun um Kampf um Europa?

Schreuder arbeite stellenweise ein wenig eigenwillig, funktionierte manche Spieler für andere Positionen um, der Erfolg gab ihm recht. Verstehen jedoch konnte das wohl nicht jeder, der es mit der TSG hält. Ob Dietmar Hopp sich für eine Trennung aussprach, ist ungewiss, der Mäzen soll nach dem missglückten Saisonstart not amused gewesen sein. Wer auch immer von Schreuder überzeugt war oder nicht, seine Zeit im Kraichgau endete sehr plötzlich. Wer wird die Mannschaft in den verbleibenden vier Saisonspielen betreuen? Die bisherigen Assistenten Mathias Kaltenbach, Timo Gross (Analyse) sowie Michael Rechner (TW) von U-19-Trainer Marcel Rapp und Kai Herdling (U 16) wollen die Spielzeit zu einem versöhnlichen Abschluss bringen. Auf Rosen wird im Anschluss daran die schwierige Aufgabe zukommen, sich die Dienste eines neuen Cheftrainers zu sichern, der mit den TSG-Planungen hinsichtlich Taktik und Kaderplanung übereinstimmt.

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