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Mintzlaff contra Hellmann: Wie handhabt die Bundesliga die Corona-Krise wirtschaftlich?

Aktualisiert Jul 2020

Ein Verein, der erfolgreich ist und polarisiert? Lange Zeit war diese Kombination dem FC Bayern vorbehalten, doch mittlerweile hat RB Leipzig die Pole Position in Sachen wirtschaftliche Kritik eingenommen. Als Kommerzklub verschrieben müssen sich die Bullen stets rechtfertigen. Auch in diesen Tagen, denn nun geriet RB-Boss Oliver Mintzlaff mit dem Frankfurter Axel Hellmann aneinander.

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Was war passiert? Auf Grund der Corona-Krise hat RB Leipzig Fremdkapital in Eigenkapital umgewandelt. Ein Darlehen, das die Sachsen erhalten hatten, wurde in eine Kapitalrücklage eingelegt. Der Wert: 100 Millionen Euro. Für Axel Hellmann, Finanzchef der Frankfurter Eintracht, absolut nicht nachzuvollziehen. „Das Geschäftsmodell von RB Leipzig ist hochdefizitär und der sportliche Erfolg ‚auf Pump‘ errichtet. Die gerne erzählte Geschichte, es handele sich bei den Zuwendungen des RB-Konzerns um eine Investition in ein sich tragendes Geschäftsmodell darf – Stand jetzt – als Gute-Nacht-Geschichte bezeichnet werden. Insofern unterscheidet sich das RB-Modell nicht von den bei anderen europäischen Clubs engagierten Staatsfonds.“ Kritik dieser Form ist RB Leipzig gewohnt, andere Klubs wollten sich nicht zur fragwürdigen finanziellen Maßnahme äußern. Das wollte Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer der Bullen, natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Er feuerte scharf zurück. Sobald die Leipziger angegriffen werden, lässt Mintzlaff verbal die Muskeln spielen.

Mintzlaff stichelt

„Entgegen dieser tendenziösen Aussagen sind wir überhaupt nicht defizitär. Wir haben jedes Jahr einen Gewinn erwirtschaftet und hatten auch schon vorher ein positives Eigenkapital. Herr Hellmann kann die Sommerpause ja nutzen, um sich im Frankfurter Bankenviertel die Zusammenhänge erklären zu lassen und seine Expertise aufzufrischen.“ Auch, wenn RB kaum finanzielle Sorgen zu beanstanden hat: Die Corona-Krise geht nicht spurlos an den Sachsen vorbei. Die wirtschaftlichen Experten haben einen Verlust von 20 Millionen Euro errechnet. Auch in Leipzig weiß man, dass es noch einige Zeit dauern wird, ehe man sich wieder über ein ausverkauftes Stadion freuen kann. Demzufolge wird ein hoher Verlust fällig. „Da klar ist, dass wir nicht vor ausverkauftem Haus in die neue Saison starten, gehe ich davon aus, dass auch die Mannschaft erneut ihren Beitrag leisten wird.“ Neben dem Gehaltsverzicht der Spieler werden auch Trainer und Bosse auf einen Teil der Gelder verzichten. Wie verhält sich der Tabellendritte der abgelaufenen Saison auf dem Transfermarkt?

Werner-Millionen werden gespart

Eine Einnahmequelle ergibt sich für die Leipziger noch, denn im August wird die Champions League fortgesetzt. Die Bullen sind bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Verzichten müssen sie jedoch auf Timo Werner, denn der Angreifer wollte so schnell wie möglich zu einem neuen Verein, dem FC Chelsea. Für Werner kassierte RB eine hohe Millionensumme, die man nun in neue Spieler investieren könnte. Genau das hat man in Leipzig allerdings nicht vor. „Wir werden auf dem Transfermarkt „etwas vorsichtiger agieren, als wir es in der Vergangenheit gemacht haben – wir werden weit weniger ausgeben, als wir für Timo Werner bekommen haben.“ Zu den Ambitionen passt das allerdings so gar nicht, denn RB Leipzig will in den nächsten Jahren endlich einen Titel gewinnen. Ob der aktuelle Kader ohne Timo Werner stark genug sein wird? Das darf bezweifelt werden.

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