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Streit in Liga 3: Wird die Liga zweigleisig?

Aktualisiert Mai 2020

Der Streit in der 3. Liga spitzt sich mehr und mehr zu. Erst Ende Mai wird darüber entschieden, ob die Saison weitergeht. Während einige Vereine unbedingt weiterspielen wollen, gibt es acht strikte Gegner. Das ruft auch die Regionalligisten auf den Plan, denn plötzlich wird über eine zweigleisige 3. Liga diskutiert.

Gibt es eine Fortsetzung oder einen Abbruch? Am 25. Mai wissen wir endlich, was mit der 3. Liga passiert. Die Teams, die von einem Abbruch profitieren würden, also derzeitige Auf- und Absteiger, sind logischerweise gegen eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Aktuell gibt es zehn Stimmen für eine Fortsetzung, acht Vereine, die dagegen sind und zwei, die sich ihrer Meinung enthalten. Besonders Waldhof Mannheim drängt darauf, die Liga abzubrechen. Verständlich, denn sollte es so kommen, steigt der Klub in die 2. Liga auf. Mitten in diesen Streit platzt ein Vorschlag von Seiten der Regionalligisten. Der SV Elversberg erarbeitete ein Konzept, das bereits großen Anklang gefunden hat. Dieses Konzept sieht vor, die 3. Liga zweigleisig zu gestalten. So soll es zukünftig zwei Ligen mit jeweils 18 Mannschaften geben. Für alle Fans der Sportwetten bedeutet das: Die Angebote werden größer. Sämtliche Buchmacher, wie beispielsweise Betway, würden die ohnehin schon große Auswahl der 3. Liga erweitern.

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Ein Viertel aller Teams dafür

Das Konzept der Elversberger kommt gut an. Bereits 25 der 91 Viertligisten haben dem Vorschlag zugestimmt, das entspricht mehr als einem Viertel. Es ist nicht das erste Mal, dass Elversberg diese Idee durchsetzen möchte. Schon vor einigen Wochen war man damit in die Offensive gegangen, doch DFB-Vizepräsident Peter Frymuth erteilte eine Absage. Für den Wunsch gibt es einen entscheidenden Grund: Bislang ist es nicht allen Meistern der Regionalligen möglich, aufzusteigen. Wie lässt sich der DFB überzeugen? Auf der außerordentlichen Versammlung am 25. Mai soll dieses Thema auf den Tisch kommen. Auch bekannte Traditionsclubs wie Offenbach, Ulm, Energie Cottbus oder Rot-Weiß Essen unterstützen das Konzept. Rigoros ablehnen kann der DFB ohne eingängigen Diskussionen nichts, denn dafür ist der Anklang in ganz Deutschland bereits zu groß. Viele hoffen, dass sich die derzeit noch ablehnende Haltung doch noch verändern wird.

Besondere Neuerungen in besonderer Zeit

Elversberg hofft darauf, in Zeiten der globalen Pandemie eine bessere Chance auf Veränderungen zu haben. Im deutschen Fußball werden aktuell unzählige Sondervereinbarungen getroffen. Müssen Ligen abgebrochen werden, gibt es vermutlich keine Absteiger. Somit ist die Chance groß, den Aufsteigern den Weg in die nächsthöhere Spielklasse zu gewähren und die Liga somit zu vergrößern. Bislang gibt es 20 Drittligisten. Gibt man dem Konzept statt, werden daraus 38. Ein Knackpunkt könnte die Verteilung der TV-Gelder werden. Knapp 850.000 Euro pro Saison wird an die Klubs ausgeschüttet. Diesen Betrag erhält aber nicht etwa jeder Verein, sondern nur den eigenen, kleinen Anteil. Stehen auf einmal 38 statt 20 Teams in der Liga, würde sich dieser Betrag drastisch reduzieren. Eine Mehrjahrestabelle soll verhindern, dass die Einnahmen sinken. Ob dem Konzept stattgegeben wird, entscheidet sich frühestens in zwei Wochen. Die Chancen scheinen nicht schlecht zu stehen.

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