Mittwoch , 16 Oktober 2019
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Boateng bleibt – wird er sich durchsetzen können?

Der Wechsel zu Juventus Turin galt als sicher, doch dann kam die Rolle rückwärts: Jerome Boateng bleibt beim FC Bayern. Er möchte sich an der Isar durchsetzen und sich seinen Stammplatz zurückerobern. Hat der Weltmeister von 2014 eine realistische Chance, einen seiner jungen Kontrahenten verdrängen zu können?

Beim FC Bayern wird am 3. September ein doppelter Geburtstag gefeiert. Der ehemalige Abwehrboss Jerome Boateng wird 31 Jahre alt. Sein Nachfolger und neuer Defensivchef Niklas Süle feiert seinen 24. Geburtstag und darf sich auch über seine neue Rolle bei den Bayern freuen. Als er vor zwei Jahren von der TSG 1899 Hoffenheim nach München kam, traute ihm kaum einer den Sprung zum Unverzichtbaren zu. Zu stark schien das Duo Mats Hummels/Jerome Boateng zu sein. Süle aber zeigte sich in jedem Training und ergatterte sich seinen Stammplatz. Neben ihm stritten sich die Weltmeister Hummels und Boateng plötzlich um den zweiten Platz in der Innenverteidigung.

Süle und Hernandez gesetzt

Mats Hummels zog es anschließend zurück zu Borussia Dortmund. Er ist dem Konkurrenzkampf in Bayerns Hintermannschaft damit ausgewichen. Bei Jerome Boateng standen die Zeichen ebenfalls lange auf Abschied. Am Saisonende verärgerte er Fans und Verantwortliche, als er die Meisterfeier und sogar die Siegerehrung im Pokalfinale sausen ließ. Präsident Uli Hoeneß legte ihm daraufhin öffentlich einen Vereinswechsel ans Herz. Als die Saison begann, fand sich Boateng trotz anständiger Vorbereitung auf der Bank wieder. Zu stark war die Konkurrenz. Die Münchner holten Lucas Hernandez und Benjamin Pavard. Süle hatte seinen Platz ohnehin sicher. Weder im Pokal noch in der Liga kam Boateng bislang zum Einsatz.

Zunächst setzte Niko Kovac auf das Duo Benjamin Pavard/Niklas Süle in der Abwehrzentrale. Als Rekordeinkauf Lucas Hernandez nach seiner Knie-OP vollständig genesen war, durfte er neben Süle auflaufen. Diese Konstellation scheint sich zu bewähren. Gegen Schalke und Mainz zeigte der Franzose, wieso man ihn für 80 Millionen Euro unbedingt holen wollte. Mit perfektem Stellungsspiel und Zweikampfstärke scheint er aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. „Es ist ein ganz feiner Junge, ein aggressiver Spieler, der uns mit seiner Körperlichkeit gut tut. Bis jetzt hat es gut geklappt. Ich hoffe, dass es so weitergeht“, schwärmt auch Süle von seinem neuen Nebenmann. Pavard spielte zuletzt auf der rechten Abwehrseite, wodurch Joshua Kimmich ins Mittelfeld rutschte.

Welcher Verteidiger wird schwächeln?

Pavard wird allerdings nicht dauerhaft als Rechtsverteidiger auflaufen. Obwohl sich Kimmich selbst auf der Sechs sieht, plant Kovac mit ihm in der Viererkette. Dadurch wird auch Pavard zum Anwärter auf einen Platz in der Innenverteidigung. Boateng scheint aktuell nur Innenverteidiger Nummer vier zu sein. Die deutlich jüngere Konkurrenz ist zu stark. Aber der Champions-League-Sieger und Weltmeister weiß: Beginnt einer der drei Rivalen zu schwächeln, kann seine Stunde schlagen. „Ich will zeigen: Ich bin noch voll da. Ich brenne immer noch. Ich bin heiß.“, gibt er sich kämpferisch. Erwischen Süle, Pavard oder Hernandez eine Schwächephase, kann sich Boateng zeigen. Bis er seine Chancen bekommt, muss er in jeder Trainingseinheit ans Limit gehen, um Kovac zu zeigen: Mit seit heute 31 Jahren zähle ich noch nicht zum alten Eisen.

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