Montag , 25 Mai 2020
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Chaos und Corona bei Juventus Turin: Spieler verlassen die Quarantäne

Juventus Turin Corona Quarantäne
In Deutschland wird gerade darüber diskutiert, dass noch zu viele Menschen nicht zu Hause bleiben, sondern sich trotz Coronavirus draußen vergnügen. In Italien geben aber gerade einige Kicker von Juventus Turin ein ganz schlechtes Beispiel ab. Eigentlich stehen Mannschaft und Team-Verantwortliche unter Quarantäne. Eigentlich …

Turin. Bei Juventus Turin, dem Vorzeige-Verein aus der Serie A, regiert das Chaos. Offenbar macht dort jeder, was er will. Einige Kicker reisen sogar munter durch die Weltgeschichte. Wie ist das möglich? Und was ist überhaupt passiert? Die Vorgeschichte: Daniel Rugani, Abwehrrecke der Turiner, wurde am 11. März positiv auf das Coronavirus getestet. Ob Präsident Andrea Agnelli, ob Zeugwart: Insgesamt 121 Vereins-Mitarbeiter wurden daraufhin in Quarantäne geschickt. Zwei Wochen lang, wie üblich, also bis zum 25. März. Und was passiert? Vier Kicker haben die Quarantäne bereits wieder vorzeitig verlassen. Beim Quartett mit dabei: Weltmeister Sami Khedira.

Higuain reist ab, Sami Khedira und Douglas Costa ebenso

Dabei war es nicht bei Rugani als Corona-Infizierten bei den Bianconeri geblieben. Auch der Franzose Blaise Matuidi wurde mittlerweile positiv getestet. Dazu gesellt sich inzwischen mit Paulo Dybala ein dritter Spieler, der seine Erkrankung und die seiner Lebensgefährtin Oriana Sabatini auf Twitter bestätigte. Wie also in Himmels Namen können andere Profis von Juventus Turin die Quarantäne vorzeitig verlassen? Gonzalo Higuain etwa flog zurück in seine Heimat Argentinien. Sein Bruder Nicolas übernahm inzwischen das Wort und äußerte sich: „Unsere Mutter ist seit vier Jahren sehr krank, sie hat Krebs – und führt ihren Kampf aktuell fort."

Das ist natürlich eine traurige Geschichte, doch rechtfertigt sie ob der aktuellen Lage der Corona-Pandemie dennoch solch ein Handeln? Juventus Turin behauptet, die Maßnahme der Quarantäne sei eine freiwillige Angelegenheit. Was der italienische Anwalt Rinaldo Romanelli so nicht gelten lassen will: „Diese Situation lässt mich ratlos zurück, ich bin perplex.“ Die Quarantäne-Zeit betrage 14 Tage, so wie es das Gesundheitsamt bereits am 21. Februar in einem Beschluss festgelegt habe, sagt der Anwalt. Und zwar ohne Ausnahmen. „Außer für militärisches Personal oder Personen aus dem Gesundheitswesen. Für Spieler also sicher nicht“, so Romanelli.

„Wer hat Higuain eine solche Erlaubnis erteilt?“

Der Anwalt weiter: „Es gibt wie gesagt keine Gesetze oder Beschlüsse, die jemandem erlauben, vorzeitig die Quarantäne zu verlassen, geschweige denn das Land zu verlassen.“ Wer also habe Higuain eine solche Erlaubnis erteilt? Neben dem erwähnten Khedira und Higuain hatte ebenfalls der bosnische Spieler Miralem Pjanic und nun auch der Brasilianer Douglas Costa die Quarantäne verlassen. Khedira, so italienische Medien, sei negativ getestet worden und hatte die Erlaubnis des Vereins, zu seiner Familie nach Deutschland zu reisen.

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