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Holstein im Halbfinale! Aber selbst Kiel wundert sich über diesen Elfmeter gegen Essen

Aktualisiert Mrz 2021

RW Essen - Holstein Kiel 0:3
Wenn selbst der Gegner nach Ansicht der TV-Bilder völlig erstaunt einsehen muss, dass die eigene Mannschaft auf dem Weg ins Halbfinale dann doch vor allem auf die freundliche Unterstützung des Schiedsrichters bauen durfte, dann sagt das schon eine Menge aus. So geschehen im Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Rot-Weiss Essen und Holstein Kiel.

Essen. Denn Fin Bartels war der erste Kieler Pokalheld, der nach dem Abpfiff zum Mikrofon von Sky schritt, um eigentlich seine Statements zum Weiterkommen und den Einzug ins Halbfinale abzugeben. Zweitligist Holstein, nebenbei auch Tabellenzweiter und auf gutem Weg, in die 1. Bundesliga aufzusteigen, hatte soeben mit 3:0 (2:0) beim Außenseiter Rot-Weiss Essen gewonnen. Der allerdings fühlte sich vor dem 1:0 durch einen Elfmeterpfiff übel benachteiligt. Zurecht – wie auch hinterher Fin Bartels zugeben musste.

Fehlentscheidung mit Konsequenzen – 0:1 nach 24 Minuten

Bartels schaute sich die TV-Bilder an und kam dann zu dem Schluss: „Er liegt schon vorher. Das muss man ehrlich so sagen: Da haben wir Glück gehabt.“ Er, damit meinte Bartels Teamkollege Finn Porath. Der war bei einer Grätsche von Essens Dennis Grote zu Boden gegangen. Referee Markus Schmidt pfiff Elfmeter. Der VAR griff auch nicht mehr ein. Aber die Bilder sagten etwas anderes. Denn Grote grätschte zwar, zog aber auch noch zurück, während Porath sich längst im Sinkflug befand. Danach gab es noch einen leichten Kontakt zwar, aber: Ein Elfmeter war das nicht.

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Das fand auch Grote selbst, der Übeltäter wider Willen. „Wow. So würde ich sagen, dass wir eher aneinander vorbei rutschen.“ Da stand selbst dem Essener die Überraschung ins Gesicht geschrieben. Kurz verunsichert reagierte der Regionalligist, nachdem Alexander Mühling den fälligen Strafstoß zum 1:0 erzielt hatte. Denn nur 120 Sekunden später und einer Kopfballvorlage von Bartels, die Serra verwertete, stand es auch schon 2:0 für die Störche (26.).

Nach dem Aus jetzt Aufstieg in die 3. Liga?

So war eine kleine Vorentscheidung bis zum Pausentee bereits gefallen. In der Halbzeitpause schon meldete sich der Vorstandsvorsitzende der Essener zu Wort. Marcus Uhlig konnte sich wegen der Elfmeter-Entscheidung gar nicht mehr beruhigen. 20.000 Euro habe RWE für die VAR-Installation zahlen müssen, und dann solch ein „riesiger Skandal. Haben die geschlafen?“ Etwas milder reagierte der Trainer. Christian Neidhart fand: „Wenn der Schiedsrichter die Bilder sähe, würde er anders denken.“

Aber dazu ist es jetzt ohnehin zu spät, denn Holstein Kiel steht im Halbfinale um den DFB-Pokal. Und Rot-Weiss Essen wird sich jetzt um den Aufstieg in die 3. Liga kümmern müssen. Da duellieren sich die Rot-Weißen mit Borussia Dortmunds zweiter Mannschaft, geht es punktgleich langsam, aber sicher auf die Ziellinie.


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