Mittwoch , 16 Oktober 2019
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Irritationen bei Lionel Messis Wahl zum Weltfußballer 2019

Lionel Messi Weltfußballer 2019
Die diesjährige Wahl zum Weltfußballer endete mit einer faustdicken Überraschung. Und im Nachhinein mit einer Menge Ärger. Nicht Cristiano Ronaldo von Juventus Turin hieß der Titelträger. Und schon mal gar nicht Virgil van Dijk vom FC Liverpool, der mehr oder weniger heimliche Favorit. Nein: Lionel Messi holte sich abermals die Krone des besten Kickers.

Zum sechstem Mal also nun schon wurde der argentinische Zauberfloh in Diensten des FC Barcelona zum Weltfußballer ausgezeichnet. Das gebührt natürlich Respekt. Doch ging da bei der Wahl alles mit rechten Dingen zu? Der ägyptische Verband EFA hatte sich nämlich zu Wort gemeldet – via Facebook. Dort verlangten die Nordafrikaner von der FIFA eine Erklärung. Angeblich seien ihre beiden Stimmen von Trainer und Mannschaftskapitän nicht mit gezählt wurden. Den Stichtag (19. August) habe man aber eingehalten, beteuert der ägyptische Verband. Die FIFA reagiert, wolle den Sachverhalt prüfen betonte aber auch: Auf das Endergebnis habe es ohnehin keinen Einfluss.

Lionel Messi vor Virgil van Dijk und CR7

Zudem kam es aus dem fernen Nicaragua zu Irritationen. Denn da twitterte Kapitän Juan Barrera, er habe überhaupt nicht abgestimmt, sei aber mit seiner Wahl namentlich genannte worden. Offenbar ein Irrtum, denn schnell stellte der nationale Verband Nicaragua klar: Vize-Kapitän Manuel Rosas habe gewählt. Er wie auch Nationaltrainer Henry Duarte hätten für Messi gestimmt. Zumindest so stand es dann auch in der offiziellen Liste der FIFA. Weswegen sich Nicaragua dann auch schnell für die entstandenen Missverständnisse entschuldigte. Somit bleibt alles wie es ist: Lionel Messi ist nach dieser Wahl nach 2009, 2010, 2011, 2012 und 2015 wieder alleiniger Rekordhalter.

Sein ewiger Widersacher Cristiano Ronaldo kommt auf fünf Titel bei der Wahl zum Weltfußballer. CR7 musste sich dieses Mal mit 36 Ranglistenpunkten auf Platz drei. Knapp hinter Abwehrrecke Virgil van Dijk vom FC Liverpool mit 38 Zählern, der zuvor als Favorit gegolten hatte. Nicht nur, weil er schließlich mit den Reds die Champions League gewonnen hatte. Aber an Messi kam auch der Niederländer nicht heran. Argentiniens Weltklassespieler erhielt insgesamt 46 Punkte bei der Wahl zum Weltfußballer 2019.

FIFA klärt auf: Unterschriften in Druckschrift

Aber was war da nun mit dem ägyptischen Verband? Die FIFA klärt auf: Unterschriften der Wahlzettel seien von den Nordafrikanern lediglich in Druckschrift abgegeben worden. Man habe diese also nicht als authentisch wahrgenommen. Die Unterschrift des Generalsekretärs des ägyptischen Fußballverbands habe außerdem ganz gefehlt, sie sei aber obligatorisch. Auf den zweimaligen Kontaktversuch der FIFA noch vor Ablauf der Fristen, in dem auf diese Umstände hingewiesen worden sei, habe Ägypten dann nicht reagiert.

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