Mittwoch , 16 Oktober 2019
  • Wettbonus ohne Einzahlung - Insgesamt bis zu 132€ Wettguthaben gratis erhalten!

Die gelisteten Wettanbieter sind in der EU reguliert:

Bekannt aus der TV Werbung auf:

Sandro Wagner: Der „Steinzeitmensch“ rechnet mit Social Media ab

Sandro Wagner China
Sandro Wagner ist kein Kind von Traurigkeit. Und erst recht nicht ist der Stürmer, der seine Brötchen mittlerweile im fernen China verdient, auf den Mund gefallen. Er gilt als unbequem, als einer, der gerne seine Meinung heraus posaunt. So wie seinerzeit auch, als er von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die WM 2018 in Russland berücksichtigt worden war.

Nun hat sich Sandro Wagner erneut zu Wort gemeldet. Und dabei geht es auch ums Geld. Denn als sich der 31-Jährige entscheiden musste, ob er tatsächlich nach Asien, nach China wechseln solle, habe seine achtjährige Tochter ihn gefragt, warum er noch mehr Geld verdienen wollte. „Du hast doch schon einen Porsche“, zitiert Wagner lachend den eigenen Nachwuchs. „Ich finde es erfrischend, wie simpel Kinder argumentieren und einfach im Hier und Jetzt leben. Davon können wir Erwachsenen uns manchmal durchaus eine Scheibe abschneiden“, so der einstige Bayern-Stürmer. Er gibt aber durchaus zu bedenken, dass solch eine Wahl ja perspektivisch zu betrachten sei. Er habe sie natürlich im Sinne der Familie getroffen.

Auf Torejagd für Tianjin Teda

Beim chinesischen Club Tianjin Teda jedenfalls soll es der Angreifer auf über sieben Millionen Euro Jahresgehalt bringen. Netto – versteht sich. Und dennoch habe sich Wagner nach eigenem Bekunden die Entscheidung extrem schwer gemacht. Eben wegen der Familie, wegen der Kinder. „Sie hatten schließlich das schönste Leben in München: Familie, Freunde, eine super Schule und unser tolles Zuhause.“ Und ein Auslandsaufenthalt ohne seine Familie, das sei niemals in Frage gekommen. Stolz sei Wagner stattdessen auf seine Familie, wie sie sich ans neue Land, an eine neue Kultur gewöhnt haben. „Meine Kinder sprechen bereits fließend Englisch und ein bisschen Chinesisch“, so Wagner. Und er glaubt, dass solch ein interkulturelle Austausch mit Kindern anderer Herkunft „für ihre persönliche Entwicklung auch absolut wertvoll“ sein könne.

Nur eines, das schmeckt Sandro Wagner ganz und gar nicht. Dass er als „Steinzeitmensch“ hingestellt werde, weil er nichts mit den Sozialen Netzwerken am Hut habe, damit könne er selbst ganz gut leben. Allerdings sieht der 31-jährige Stürmer in Social Media auch eine große Gefahr: „Mir fehlen da eher die Worte. Wie dort miteinander umgegangen wird, so stumpf, asozial, sinnlos. Da frage ich mich schon, wo soll das noch hinführen?“ Influencer etwa, die ihr Leben mit anderen öffentlich teilen, sind Wagner ein Dorn im Auge. „Die können nichts und kriegen Geld dafür, wenn ich ihnen beim Frühstücken zuschaue“, sagt Wagner und kommt zu dieser Einschätzung: „Ich finde diese Entwicklung krank, auch weil das für Kinder ein falsches Bild vom Leben vermittelt.

Sandro Wagner zwischen Ehrlichkeit und Arroganz

Zumindest in diesem Punkt hat der Ex-Bayern-Star ganz sicher nicht Unrecht. Wenngleich auch er nicht immer als ideale Vorbildfunktion gedient haben mag. Was vielleicht auch daran liegt, dass er sich „0,0 Prozent privat über seinen Beruf“ definiere. Das er arrogant rüberkomme, weiß Sandro Wagner einzuschätzen. „Aber Ehrlichkeit und Arroganz sind zwei verschiedene Paar Schuhe.“ Auch im fernen China.

NewsSandro Wagner: Der „Steinzeitmensch“ rechnet mit Social Media ab
Neuer Titel

Bekannt aus der TV Werbung auf: