Dienstag , 15 Oktober 2019
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2:0! FC St. Pauli feiert gegen HSV historischen Derby-Sieg

FC St. Pauli 2:0 gegen HSV Derbysieg
Irgendwann reißt bekanntlich jede Serie. Im Falle des Hamburger SV waren es am Montagabend gleich zwei. Die Rothosen verloren ihr erstes Saisonspiel 2019/20 in der 2. Bundesliga – ausgerechnet beim Stadtrivalen FC St. Pauli. Die Kiez-Kicker wiederum bejubelten ihren ersten Heimsieg gegen den HSV seit Gründung der Bundesliga.

Wir schreiben das Jahr 1960. Die Fußball-Bundesliga existiert noch gar nicht. Uwe Seeler aber trifft bereits. Das nützte an diesem 14. Februar aber auch nichts. Denn der FC St. Pauli sollte dieses Match im Millerntor-Stadion mit 4:1 gewinnen. In der Oberliga Nord wohlgemerkt. Und genau diese Partie war es, in der der Club von der Reeperbahn das letzte Mal in einem Heimspiel um Punkte den Hamburger SV geschlagen hatte. Am 16. September 2019, 59 Jahre und ein halbes später, endete diese Serie. Der FC St. Pauli besiegte die Rothosen nach einem aufopferungsvollen Kampf mit 2:0 (1:0). Und das noch nicht einmal unverdient.

Ball im Aus? Hecking schimpft!

Eine Szene sorgte allerdings noch nach dem Schlusspfiff für Zündstoff: Unmittelbar vor der Pause hatte Jatta mustergültig auf Hinterseer geflankt. Und der brachte den Ball dann auch über die Torlinie. Doch die Fahne war oben. Der Ball soll bei Jattas Flanke bereits im Toraus gewesen sein. Eine knifflige Angelegenheit, die HSV-Trainer Dieter Hecking natürlich ganz und gar nicht schmeckte: „Der Fehler liegt darin, dass auf der wichtigsten Linie des Stadions keine Kamera ist“, so der Coach. „Dann bringt der ganze Videobeweise nichts“, regte sich Hecking auf. Ob der Ball jetzt tatsächlich noch im Spielfeld war oder nicht – schlussendlich aufzuklären war das nicht.

Doch auch Hecking musste erkennen: Der FC St. Pauli war unterm Strich der verdiente Sieger. Die Kiez-Kicker gingen leidenschaftlich zu Werke. Das honorierte auch das Publikum, das jeden Zweikampf bejubelte. Und schon in der Anfangsphase bebte das Millerntor. Denn da flankte Möller Daehli. Knoll köpfte sehenswert, aber nur an den Pfosten. Am schnellsten reagierte Diamantakos. Er entwischte Abwehrrecke van Drongelen. Per Flugkopfball landete die Kugel schließlich im Netz (18.). Jetzt nahm die Party am Kiez erst richtig Fahrt auf. Kittels toller Volley landete für den HSV nur am Querbalken (43.). Insgesamt blieb es aber dann doch zu wenig, was den Gästen da einfiel.

Möller Daehli mit dem Geistesblitz für den FC St. Pauli

Die beste Chance zum Ausgleich hatte nach der Pause Hinterseer, der sich aber selbst ans Standbein schoss, so dass das Leder auf dem Tornetz landete. Nur – muss ergänzt werden. Denn solche Chancen macht der HSV-Stürmer eigentlich im Schlaf (57.). Sechs Minuten später fiel die Entscheidung, aber auf der anderen Seite. Weil Möller Daehli geistesgegenwärtig einen Freistoß schnell ausführte. Zu schnell für die HSV-Abwehr. Und Pechvogel van Drongelen leitete den Ball für den FC St. Pauli ins eigene Tor. Damit war er dann besiegelt. Der historische Heimsieg der Kiez-Kicker.

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Neuer Titel

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