Mittwoch , 16 Oktober 2019
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Werder Bremen trotzt allen Verletzungen und siegt beim 1. FC Union Berlin

Werder Bremen Union Berlin Verletzungen
Ein Sieg beim Aufsteiger taugt in der 1. Bundesliga eher nur zur Randnotiz. In der Regel. Denn im Fall von Werder Bremen bedeutete der 2:1-Erfolg beim 1. FC Union Berlin nicht einfach nur drei Punkte. Es war ein Sieg der Moral, des Willens. Ein Dreier, mit dem so nun wirklich nicht zu rechnen war.

Aus zweierlei Gründen: Zum einen hatten die Eisernen zuvor Borussia Dortmund bereits im Stadion an der Alten Försterei mit 3:1 in die Knie gezwungen. Zum anderen, weil Werder Bremen die Reise in die Hauptstadt ohne zehn Spieler antreten musste. Nicht irgendwelche Akteure, sondern solche, die allesamt berechtigte Chancen auf einen Platz in der Startelf hätten. Schon vor dem Match unter der Woche verschärfte sich die Lage noch einmal, als sich dann auch noch Maximilian Eggestein aufgrund von Rückenproblemen abmelden musste. Und nach dem 2:1-Erfolg? Da bangen sie bei Werder Bremen wieder. Yuya Osaka überstand den Auftritt in der Hauptstadt nicht unbeschadet.

Florian Kohfeldt nimmt es mit Humor

In dieser prekären Lage gepaart mit der andauernden Personalnot, beweist Trainer Florian Kohfeldt echte Entertainment-Qualitäten: „Yuya selbst sagt, dass es nur ein Krampf war“, startet Werder Bremens Coach seinen Gag mit Galgenhumor. „Jetzt hoffe ich nur, dass das nicht das japanische Wort für Muskelfaserriss ist.“ Noch eine weitere Kostprobe gefällig? „Im Hintergrund trainieren Tim Borowski, Clemens Fritz und Frank Baumann schon wieder“, holt der Übungsleiter aus und sieht die Schlagzeilen in der Presse bereits vor seinem inneren Auge: „The Avengers.“ Wie anders als mit Humor sollte Florian Kohfeldt die momentane Situation auch annehmen? Denn eines steht schon fest: Nuri Sahin wird ausfallen. Nicht verletzt, aber gesperrt.

Der Routiniert kassierte seine zweite Gelbe Karte, weil er einen Freistoß für den Geschmack des Schiedsrichters zu schnell ausführte. Machte in der Summe also Gelb-Rot. Völlig überzogen – fanden die Bremer. Ärgerlich, weil in der Schlussminute geschehen. Und abgesehen von Osakos Gesundheitszustand ein Ausfall, der vor allem dann weh tun würde, wenn Maxi Eggestein nach wie vor nicht mitwirken kann. Da Philipp Bargfrede auch verletzt ist, fehlt jemand, der als Sechser abräumen, das Spiel von hinten heraus aufbauen kann.

Werder Bremen hofft: Auf Rashica, auf Moisander

Das alles ist umso ärgerlicher, weil Werder Bremen am kommenden Samstag (21. September) das Topspiel des fünften Spieltags in der 1. Bundesliga bestreiten darf. Um 18.30 Uhr ist dann RB Leipzig zu Gast im Bremer Weserstadion, das unter Flutlicht schon so manches großes Spiel gesehen hat. „Bei Milot Rashica bin ich mir sicher, dass er gegen Leipzig zurückkommt, bei Niklas Moisander müsste es auch funktionieren“, hofft Kohfeldt auf die eine oder andere Alternative. Ömer Toprak wäre ein weiterer Kandidat. Nur eines ist klar: Risiko will Werder Bremen bei allen Verletzungen auch nicht eingehen. Sonst könnte selbst Florian Kohfeldt irgendwann seinen Humor verlieren.

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