Donnerstag , 18 Oktober 2018
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Sportwetten Gewinne versteuern: Wann wird die Steuer fällig?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.09.2018

Muss ich meine Sportwetten Gewinne verteuern oder gar in der Einkommenssteuererklärung aufführen? Dieser Frage stehen immer wieder viele Sportwetter ratlos gegenüber, da es hier keine klare Gesetzgebung gibt. In Deutschland sind Sportwetten zwar legal, befinden sich aber immer noch in einer Art Grauzone ohne feste Regularien. Dies hat zur Folge, dass es den meisten Hobbywettern nach wie vor nicht klar ist, ob sie ihre Sportwetten Gewinne versteuern müssen der nicht. In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen daher etwas Klarheit zum Thema Sportwetten Steuer verschaffen. Allerdings möchten wir bereits an dieser Stelle anmerken, dass auch wir keine Rechtsberatung sind und nur aus eigener Erfahrung sprechen können.

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Sportwetten Gewinn versteuern: Das musst du wissen

Gewinne aus Sportwetten sind generell nicht steuerpflichtig. Dies lässt sich ganz einfach damit erklären, dass diese unter keine der sieben möglichen Einkunftsarten des deutschen Einkommenssteuergesetzes fallen. Dabei spielt es zudem keine Rolle, ob der Wettanbieter in Deutschland sitzt oder eine Zahlung aus dem Ausland vornimmt. Die vorangegangene Aussage bezieht sich allerdings nur auf Hobbywetter, welche ihr Haupteinkommen auf andere Weise bestreiten. Handelt es sich nun allerdings um Berufsspieler, welche regelmäßig mit Sportwetten über 50% ihres Einkommens generieren, so kann durchaus eine Steuerpflicht in Form von Erwerbssteuer in Kraft treten. Wer das Wetten hauptberuflich betreiben möchte, sollte hierfür schließlich auch ganz normal ein Gewerbe anmelden, was wiederum dem Finanzamt bekanntgegeben wird. Vor diesem Schritt empfehlen wir aber definitiv eine fundierte Rechtsberatung, um alle Chancen uns Risiken sinnvoll abwägen zu können.

Die Wettsteuer gilt für alle Tipper

Bei Wetten geht es allerdings nicht nur darum, ob man den Sportwetten Gewinn versteuern muss oder nicht. Viel relevanter und rechtlich untermauert ist die Frage nach der generellen Wettsteuer. Diese wird schließlich uneingeschränkt für jeden User fällig, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Alle Details: Hintergrundinfos zum Thema

Auch, wenn Hobbywetter aus Deutschland keine Sportwetten Gewinne versteuern müssen, werden diese dennoch zur Kasse gebeten. Dies erreichte der Staat, indem im Jahre 2012 die sogenannte Wettsteuer eingeführt wurden, welche unabhängig von Gewinnen oder Verlusten abgeführt werden muss. Allein durch diesen Schachzug werden jährlich ca. 1 Milliarde Euro in die Staatskassen gespült.

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Was ist die Wettsteuer und für wen gilt diese?

Die Wettsteuer ist eine zusätzliche Abgabe bei Wetteinsätzen für Sportwetten, Pferderennen und Lotterien. Festgehalten wird die Regelung im Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG), welches im Jahre 2012 mit sofortiger Gültigkeit angepasst wurde. Laut §17 RennwLottG werden somit alle Wetteinsätze in Höhe von fünf Prozent besteuert, wobei der Ausgang der jeweiligen Wette (Gewinn oder Verlust) nicht von Bedeutung ist. Um diesen Umstand nicht auf den Rücken der Kunden auszutragen und weiterhin ein attraktives Wettangebot bereitstellen zu können, übernehmen einige Buchmacher aus Kulanz die jeweiligen Steuerbeträge. Meist werden dabei die 5 % im Falle eines Verlustes vom Anbieter getragen, einige übernehmen sogar die Wettsteuer gewonnener Scheine. Besagte Wettsteuer gilt dabei für alle Sportwetter mit Wohnsitz in Deutschland. Kunden aus Österreich und der Schweiz müssen beispielsweise keine Steuerabgaben leisten.

Kann man die Wettsteuer umgehen?

Da die Anzahl der Anbieter, die die Wettsteuer ganz oder wenigstens teilweise übernehmen, ständig abnimmt, suchen deutsche Kunden nach neuen Lösungen, um die Steuerlast zu umgehen. Im Internet finden sich zu diesem Thema zahlreiche Tipps und Empfehlungen, dass Sportwetter zum Beispiel einfach auf einen ausländischen Anbieter umsteigen sollten. Hierbei handelt es sich allerdings schlichtweg um einen Trugschluss – relevant für die Besteuerung ist nicht der Sitz des Buchmachers, sondern der Wohnsitz des entsprechenden Kunden, mit dem dieser sich letztendlich auch während der Anmeldung bei einem Sportwettanbieter identifizieren muss. Deutsche Staatsbürger werden also überall gleich besteuert und können die 5% nicht umgehen. Für diese ist es daher sehr empfehlenswert, einen gründlichen Wettanbieter Vergleich anzustellen, um einen Buchmacher zu finden, welcher die Steuern für seine Kunden übernimmt.

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In der Praxis: So gestaltet sich die Wettsteuer im Praxistest

Im Folgenden möchten wir auf die beiden Steuerarten von Sportwetten näher eingehen und Ihnen die entsprechenden Vorgehensweisen erläutern.

Muss man Sportwetten Gewinne versteuern?

Geht es darum, Sportwetten Gewinne versteuern zu wollen, so muss vorab ein entsprechendes Gewerbe angemeldet werden. Dies macht allerdings nur dann Sinn, wenn Sie den Sportwetten auch hauptberuflich nachgehen und damit den größten Teil Ihres Einkommens erwirtschaften. Je nach Art des Gewerbes muss die Steuer dann in monatlichen Vorsteueranmeldungen oder aber spätestens in der jährlichen Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

Wie wird die Wettsteuer berechnet?

  • Für die Berechnung der allgemeingültigen Wettsteuer haben sich verschiedene Systeme etabliert. Das wohl häufigste Modell ist die teilweise Übernahme der Steuerbelastung durch den Wettanbieter. Mit dieser Vorgehensweise stellen Buchmacher sicher, dass das Geschäft für beide Seiten lukrativ bleibt. Im Falle eines Wettscheinverlustes übernimmt der Bookie hierbei die gesamte Steuer. Sollte ein Spieler allerdings gewinnen, wird die Steuer nicht vom Wetteinsatz, sondern dem Bruttogewinn abgezogen. Dazu ein kleines Rechenbeispiel:
    Abgabe einer Sportwette mit 10 Euro Einsatz auf eine Quote von 2.0
    Bruttogewinn: 20 Euro
  • Steuerabzug (5%): 1 Euro
  • Verbleibender Nettogewinn: 19 Euro
    Dargestellt wird diese Steuer auf dem Wettschein in der Regel wie folgt:
  • Brutto-Gewinnchance
  • 5% Abgabe (wird nur bei einem Gewinn fällig)
  • Netto-Gewinnchance

Alternativen zur Übernahme der Wettsteuer bei Verlusten

Neben der bereits beschriebenen Variante, bei der die Buchmacher im Falle eines Verlustes die Steuerbelastung übernehmen, haben sich einige weitere Vorgehensweisen etabliert:

Rückzug vom Markt:
Nicht jeder Buchmacher konnte sich mit der neuen Regelung zur Besteuerung anfreunden. In Folge dessen haben sich viele Anbieter vom deutschen Markt zurückzogen, um den Fokus auf andere Länder zu legen. Hier ist es also schlichtweg nicht mehr möglich, eine Registrierung mit deutschem Wohnsitz durchzuführen.

Übernahme aller Steuerbeträge vom Buchmacher:
Diese Option ist die kundenfreundlichste Vorgehensweise. Hierbei übernimmt der Wettanbieter die Steuer sowohl im Gewinn- als auch dem Verlustfall. Die Endkunden kommen mit der Wettsteuer also gar nicht in Kontakt und dürfen sich über uneingeschränktes Wettvergnügen freuen. Allerdings gibt es auch hier einen wichtigen Faktor zu beachten: Nicht jeder Anbieter übernimmt diese Mehrkosten ganze ohne einen Haken. Manche Bookies werben zwar mit der uneingeschränkten Übernahme aller Steuern, passen im selben Zuge aber auch ihre Wettquoten an diesen Umstand an. Diese werden dann häufig leicht nach unten korrigiert, um die Mehrbelastung durch geringere Gewinnsummen abfangen zu können.

Volle Weitergabe an den Endkunden:
Bei dieser Variante reicht der Buchmacher die Steuerbelastung in vollem Umfang an seine Kunden weiter, was leider nicht selten auch bei guten Wettanbietern wie mybet oder Bet-at-home der Fall ist. Dies äußert sich in der Regel durch Abzüge beim Wetteinsatz. Wer also beispielsweise eine Wette für 5 Euro platzieren möchte, spielt letztendlich nur mit 4,75 Euro (5€-5%). Die übrigen 25 Cent behält der Buchmacher automatisch als Steuersatz ein.

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So finden Sie den besten Anbieter ohne Wettsteuer

Wer sich mit dem Thema Sportwetten Gewinn versteuern bzw. der Wettsteuer an sich auseinandersetzt, wird schnell zu der Erkenntnis kommen, dass hier vor allem die Buchmacher attraktiv sind, welche die Steuer aus Kulanz in vollen Umfang übernehmen. Um solche Wettanbieter nun ausfindig zu machen, bedarf es allerdings etwas Recherchearbeit. Wir empfehlen dabei allerdings, den Anbieter nicht nur nach dessen Steuerkonditionen auszuwählen, sondern auch weitere wichtige Aspekte zu beachten:

Wettanbieter Vergleich

In einem kurzen Wettanbieter Vergleich können Sie bereits die offensichtlichen Stärken und Schwächen eines Buchmachers ausfindig machen. Untersuchen Sie dabei, wie umfangreich das Wettangebot an sich ist und wie vielfältig die verfügbaren Wettmärkte sind. Neben einem generellen Quotenvergleich sollten Sie zudem auch einen Blick auf die Livewetten werfen: Wie gestalten sich hier die Wettquoten? Ist das Angebot ausreichen? Gibt es Livestreams oder andere Extras? Erkundigen Sie sich schließlich auch, ob diverse Sportwetten Apps für mobiles Wetten zur Verfügung stehen.

Zahlungsmodalitäten beachten

Wenn ein Wettanbieter die Steuer seiner User in vollem Umfang übernimmt, macht dieser dafür nicht selten an anderer Stelle Abstriche. Beispielsweise können die Wettquoten etwas nach unten korrigiert werden. Eine andere Möglichkeit wäre, dass Ein- und Auszahlungen mit zusätzlichen Gebühren belastet werden. So ist es keine Seltenheit, dass bei Kontoabbuchungen 2% des auszuzahlenden Betrages als Gebühr abgezogen werden. Ein Blick in die jeweiligen Sportwetten Zahlungsmethoden kann sich also definitiv lohnen.

Neukundenangebot begutachten

Nicht zuletzt ist auch das Neukundenangebot ein wichtiger Aspekt, wie gut sich ein Buchmacher für Sie eignet. Klären Sie dazu, welche Art Willkommensbonus ein Anbieter parat hat, ob und in welcher Höhe eine Einzahlung getätigt werden muss und welche generellen Bonusbedingungen gelten.

Mögliche Alternativen

Um Ihnen die Suche nach dem besten Wettanbieter an dieser Stelle schon etwas zu erleichtern, haben wir drei exzellente Buchmacher nachfolgend kurz näher beschrieben. Dabei haben wir uns bewusst nicht nur für Wettanbieter entschieden, welche die Steuern komplett übernehmen. Dies hat schließlich meist zur Folge, dass die Wettquoten eher unterdurchschnittlich sind, was ebenfalls einen Negativeffekt hervorruft.

Alternative 1: Tipico – Online weiterhin steuerfrei

Tipico hat sich seit dem Start 2004 hierzulande zum absoluten Marktführer entwickelt. Beliebt ist Tipico nicht zuletzt aufgrund der kompletten Steuerfreiheit für die Onlinewetten. Dieses Angebot gilt aber ausschließlich für die Tipps im Internet, nicht für die stationären Tipico Wettbüros. Dort wird die Sportwetten-Steuer direkt bei der Wettabgabe abgezogen. Trotz der Steuerfreiheit bietet Tipico vor allem beim Fußball sehr attraktive Wettquoten. Seinen besonderen Ruf hat sich der Wettanbieter zudem aufgrund des seriösen Gesamtauftritts erarbeitet. Die Tipico Limited ist offiziell in Malta zu Hause und von den dortigen Aufsichtsbehörden mit einer EU-Lizenz ausgestattet. Der Wettanbieter ist Premium Sponsor beim FC Bayern München und hat seinen Vertrag beim Deutschen Meister erst kürzlich bis 2021 verlängert. Des Weiteren werden der RB Leipzig, der RB Salzburg und der Hamburger SV unterstützt.

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Alternative 2: Bet at Home – Starke Quoten als Ausgleich zur Wettsteuer

Beim österreichisch-deutschen Wettanbieter Bet at home hat man sich generell dazu entschieden, auch weiter stark auf dem deutschen Markt präsent zu bleiben. Zur Bewältigung der steuerlichen Mehrbelastung werden Steuerbeträge allerdings in vollem Umfang an den Kunden weitergeleitet – unabhängig davon, ob dieser gewinnt oder verliert. Trotz der Weitergabe der Wettsteuer ist man bei Bet at home natürlich maßgeblich an zufriedenen Kunden interessiert. Als Ausgleich zur Wettsteuer dürfen sich User daher über ausgezeichnete Quoten freuen. Zudem wird Bet at home Kunden ein sehr umfangreiches Wettangebot mit zahlreichen Sportarten und vielen verschiedenen Wettmärkten geboten. Auch der Kundenservice brilliert durch ständige Erreichbarkeit via Telefon, Live-Chat oder E-Mail.

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Alternative 3: BetVictor – Steuern nur bei Gewinnen

BetVictor zählt zu den ältesten Buchmachern auf dem Markt. Bereits im Jahr 1946 wurde der Anbieter in Großbritannien gegründet. Damals noch auf Pferdewette spezialisiert, hat sich auch BetVictor weiterentwickelt und ist zu einem ernstzunehmenden Anbieter für Onlinewetten herangereift. Bei der BetVictor Wettsteuer setzt man auf das weit verbreitete Modell der teilweisen Übernahme der Sportwettern Steuer. Im Falle eines Wettscheinverlustes übernimmt der Bookie dabei die gesamte Steuer. Sollte ein Spieler allerdings gewinnen, wird die Steuer nicht vom Wetteinsatz, sondern dem Bruttogewinn abgezogen. Wettkunden müssen bei BetVictor also nur dann die 5% Steuer zahlen, wenn sie ohnehin einen Gewinn einfahren. Dies ist generell ein akzeptabler Kompromiss, da das Ärgernis über die zusätzlichen Gebühren schließlich bei Verlusten noch größer ist.

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Fazit: Steuer bei Sportwetten – nach wie vor eine Kontroverse

Die Besteuerung von Sportwetten ist in Deutschland schon lange ein sehr brisantes Thema in einer legalen Grauzone. Generell muss dabei in zwei Besteuerungsformen unterschieden werden: Geht es darum, Sportwetten Gewinne versteuern zu wollen/müssen, so ist man hierzu nur dann in der Pflicht, wenn man als Berufsspieler den Großteil seiner Einkünfte über Sportwetten erzielt. In diesem Fall sind entsprechende Angaben in der Einkommenssteuererklärung zu machen bzw. ein Gewerbe anzumelden. Ist allerdings von der allgemeinen Wettsteuer die reden, so handelt es sich um den auf alle Wetten anfallenden Steuersatz von 5%, welcher für jeden Sportwetter mit Wohnsitz in Deutschland rechtsgültig ist. Hier entscheiden die Buchmacher, ob sie die entsprechenden Steuersätze von den Einsätzen bzw. Gewinnen der Kunden abziehen oder aber aus Kulanz die Steuerbelastung aus eigenen Kräften stemmen.

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